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Whistleblowers welcome

Was wären wir ohne euch?

(StS/NYC) Ich mag den Begriff nicht. Whistleblower. Klingt fürchterlich. Aber "Petze" auf Deutsch ist noch grausliger. Vielleicht braucht diese Art der Betätigung aber auch solch schrecklich klingende Begriffe. Letztendlich ist es nie etwas Schönes, wenn man ein Geheimnis geheim weitergibt, damit es ein anderer Mensch öffentlich macht. Wer so etwas angenehm findet, dem misstraue ich zutiefst. Zuträger von Infos, die fröhlich drauflosplappern sind mir schon seit den Frühzeiten meiner Tätigkeit suspekt. Mit Freude am Hintergehen kann ich nichts anfangen. Ein echter Whistleblower tut sich schwer, man spürt seine Last. Aber wir brauchen sie, diese Verräter - noch so ein widerlicher Begriff. Ohne sie würde oft das Entscheidende nicht ans Licht kommen. Deshalb mag ich zwar das Wort nicht. Aber die Menschen, vor allem jene achtsamen und bedachten, sie achte ich. Sehr sogar.

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